
"Kritik der reinen Toleranz" [weiter]

Paul Spiegel "Was ist koscher?" [weiter]
"Mit Entsetzen haben wir gehört, dass am 16. Februar 2008 alte und neue Nazis beabsichtigen, erneut in der Stadt Dresden zu demonstrieren.
Die Route wird wieder an unserem Gotteshaus vorbeiführen. Als Mitglieder der Jüdischen Gemeinde empfinden wir eine derartige Demonstration in unmittelbarer Nähe der Neuen Synagoge am Schabbat als bewusste Provokation. Und das 70 Jahre nach der Pogromnacht vom 9./10. November 1938, in der Nazis auch unsere Synagoge zerstörten.
Wir wünschen uns, dass die Neue Synagoge und ihr Umfeld ein Ort lebendiger Begegnung und respektvoller Auseinandersetzung mit Gedächtnis und Gegenwart bleibt. Gemeinsam mit vielen anderen Dresdnern protestieren wir deshalb gegen Geschichtsverfälschung und die Präsenz der Rechtsextremen. Aus diesem Grunde lädt die Jüdische Gemeinde alle ihr nahe stehenden Dresdner zum Schabbat-Gottesdienst am 16.02.2008 um 10:00 Uhr in der Neuen Synagoge Dresden und auf dem Innenhof ein.
Der Schabbat als jüdischer Ruhetag verlangt eine friedliche und würdige Atmosphäre. Deshalb bitten wir alle Besucherinnen und Besucher dieses öffentlichen Gottesdienstes, gemeinsam für diese Atmosphäre zu sorgen.
Im Anschluß an den Schabbat-Gottesdienst finden hinter dem Gemeindezentrum am Rathenauplatz Gespräche mit Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde und unserem Rabbiner statt. Infostände und künstlerische Beiträge werden dieses öffentliche Gespräch bereichern."
Dresden, am 11. Februar 2008
Nora Goldenbogen Heinz-Joachim Aris, Im Namen der Jüdischen Gemeinde im Namen des zu Dresden Landesverbandes Sachsen der jüdischen Gemeinden
Autor: Artikel vom: 13.02.2008
24.07.2009, MUT-gegen-rechte-gewalt.deSpäte DVD-Veröffentlichung von "Holocaust"
27.07.2009, haGalil-onlineBerlin Marathon 2009: Laufen für Gilad Shalit und Menschenrechte
ZaHal (Israelische Verteidigungsarmee)
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